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Yoshimi Nishimura
Danach arbeitete er an der Fujii Dental Clinic. 1985 wurde er Dozent im Osaka Ceramic Training Center. 1988 erhielt er das Zertifikat als Dozent der Japan Dental Technologists Association. Im Jahr 1991 verließ er die Fujii Dental Clinic und gründete die Dental Creation Art Inc. 1999 wurde er zahntechnischer Leiter an der Nishimura Ceram School.
Im Jahr 2001 wurde er Berater und internationaler Dozent von SHOFU INC. 2007 erhielt er das Zertifikat als Spezialist der Japan Academy of Esthetic Dentristry. 2009 erhielt er das Diplom als Dentalhygieniker des Shin Osaka College of Dental Hygiene.
Jürgen R. Freitag
Danach sammelt er fünf Jahre lang Erfahrungen in verschiedenen Labors und Praxislabors. Ab 1989 ist er Abteilungsleiter für den Bereich Keramik in einem Großlabor in Baden Württemberg, woran sich 1990 eine Tätigkeit als Laborleiter für die gleiche Laborkette mit acht Angestellten in Bayern anschließt. Seit 1992 leitet Jürgen Freitag außerdem Kurse und hält Vorträge zu den Themen Keramik und Komposit für verschiedene Dentalfirmen. Der Schritt in die Selbstständigkeit folgt 1994. In Bad Homburg beschäftigt er als Betreiber des JF-Dental GmbH Speziallabors für ästhetische Prothetik sieben Mitarbeiter.
Nach seiner Meisterprüfung im Jahr 2001 ist er von 2002 bis 2005 als Berater und Entwickler im Bereich CAD/CAM für eine große Dentalfirma tätig. Vielfältige Veröffentlichungen in verschiedenen nationalen und internationalen Dentalmagazinen belegen seine Stellung als Experte. Darüber hinaus betätigt er sich als Kursreferent in Europa, Asien, Süd- und Nordamerika, Australien und Neuseeland.
Die Heldenschmiede
Lernen mit Zirkonzahn heißt in familiärer Atmosphäre neueste Erkenntnisse aus dem hauseigenen Forschungslabor und bewährte zahntechnische Methoden aktiv vermittelt zu bekommen.
Beim neuen CAD/CAM Introkurs, der gratis veranstaltet wird, kann jeder die Herstellungsschritte einer CAD/CAM gefertigten Zirkonarbeit mit dem CAD/CAM System 5-TEC erleben. Zudem erfahren die Teilnehmer, welche Arbeiten in welcher Zeit und zu welchen Kosten mit dem CAD/CAM System fräsen können.
Das weitere Kursangebot umfasst neben Fräskursen zur Vertiefung der CAD/CAM-Kenntnisse auch manuelle Fräskurse, Kurse zur Verarbeitung von Prettau Zirkon und Keramikschichtkurse. Einen ganz besonderen Kurs, der den Teilnehmern einiges abverlangen wird, hat Erfinder und Firmenchef Enrico Steger nun persönlich für 2012 konzipiert: Den Heldencampus! Dort sollen innerhalb einer Woche wahre Zahntechnik-Helden geschmiedet werden. Das Konzept sieht neben dem 100% igen Eintauchen in die Tiefen der Zahntechnik auch absolute Disziplin und mediale sowie soziale Askese vor. Anmeldungen im klassischen Sinne sind für diesen Kurs nicht möglich, man kann sich lediglich auf eine Anwärterliste setzen lassen. Von dieser wählt Enrico Steger dann seine Helden für die Teilnahme am Heldencampus aus.
Wer Enrico Steger und seinen neuen Ideen live in Deutschland begegnen möchte, dem sei die Teilnahme an seiner neuen deutschlandweiten Vortragstour Gemeinsam lernen, gemeinsam vorwärts empfohlen.
Mehr Informationen zur Vortragstour und dem aktuellen Kursprogramm 2012 finden Sie unter www.zirkonzahn.com
Info Tag für Azubis
Es werden 18 Seminare rund um den Beruf für Auszubildende (Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte sowie Zahntechniker/innen) angeboten.
Hygienemaßnahmen in der Arztpraxis, elektronische Gesundheitskarte in Verbindung mit Datenschutz und Datensicherheit, Basics zur Abrechnung insgesamt 18 Seminare umfasst die Palette des nächsten Azubi-Tages Nord am 3. März 2012 in der Berufsbildenden Schule III, Am Schwalbenberg 26, in Lüneburg.
Unser Landesverband hat bereits einige Azubi-Tage im Norden organisiert und bekam vom Berufsnachwuchs immer ein gutes Feedback und das, obwohl die Veranstaltungen an Samstagen angeboten werden, erklärt Anita Marini, die im November neu gewählte 1. Vorsitzende des Landesverbandes Nord des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.
Sie fügt hinzu: Die Jugendlichen können zum Beispiel auch in Seminare anderer Medizinbereiche hineinschnuppern und sich mit Fragen beschäftigen, die sonst nicht so offen angesprochen werden etwa die Ausbildungsvergütungen.
In drei Zeitblöcken kann der Berufsnachwuchs aus bis zu sechs parallelen Seminaren wählen. Die Referenten geben darin auch ausführliche und praxisnahe Einblicke in das Wie und Was der praktischen Prüfung und informieren über Grundlagen der Arzneimittelkunde und Verbandstechniken.
Auszubildende aus Arztpraxen können sich zudem im Notfallmanagement üben. Seminare für angehende Zahnmedizinische Fachangestellte und Zahntechniker/innen beschäftigen sich mit Kieferanomalien und deren kieferorthopädischen Behandlungsgeräten.
Anmeldung, Kontakte und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.vmf-online.de.
Im Preis von 40 Euro für Verbandsmitglieder und 50 Euro für Nichtmitglieder ist die Verpflegung enthalten. Gruppenrabatte sind möglich.
Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. organisiert seit 2009 Azubi-Tage in seinen vier Landesverbänden, um damit auch selbst den Berufsnachwuchs zu fördern. Die nächsten bundesweiten Termine sind am 17. März in Bad Nauheim sowie am 5. Mai in Hagen und Augsburg
Immer den richtigen Zahn finden
Der VITA ToothFinder, so heißt das neue Programm, soll die Auswahl passender Front- und Seitenzähne für herausnehmbare voll- und teilprothetische Versorgungen erleichtern. Schritt für Schritt erreicht der Anwender sicher die richtigen Garnituren. Das System führt den Anwender zielorientiert durch das VITA Zahnkonzept.
Auf der ersten Stufe wählt der Nutzer dann aus den drei zur Verfügung stehenden Frontzahnlinien die jeweils passende aus. Das Angebot reicht vom vollanatomischen Frontzahn VITA PHYSIODENS bis hin zum unschlagbaren Klassiker VITAPAN, der ab April 2012 in optimierter Anatomie und Schichtung als VITAPAN PLUS angeboten wird.
Ist die Entscheidung für eine Frontzahnlinie getroffen, leitet das System über die Erklärung unterschiedlicher Aufstellkonzepte zur Bestimmung der jeweils funktionsgerechten Seitenzahnlinie: VITA PHYSIODENS mit vollanatomisch ausgeformten Kauflächen, VITA LINGOFORM mit anatomisch präabradierten Kauflächen, VITAPAN CUSPIFORM mit semianatomisch schmal gestalteten Kauflächen und VITAPAN SYNOFORM mit plan angelegten Kauflächen.
Darüber hinaus findet der Interessierte detaillierte Ausführungen zum VITA MRP (Microfüller Reinforced Polyacrylic)-Material.
BEGO jetzt auch in der Türkei
Der Bremer Implantatspezialist BEGO Implant Systems hat zu Beginn des Jahres eine Vertriebsniederlassung in der türkischen Metropole Istanbul gegründet. Sie entstand aus der Übernahme des früheren Exklusivpartners der BEGO Implant Systems, der Firma HG Dis Desposu Türkei und einer Gründungsfinanzierung durch die BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH und Co. KG. Geschäftsführender Gesellschafter des neuen Unternehmens BEGO Türkiye ist Hakan Görgün, der frühere Inhaber von HG Dis Desposu.
HG Dis Desposu hat den türkischen Markt für unsere Implantologielösungen sehr gut entwickelt. Für uns ist das eine ideale Voraussetzung, unsere Position in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt noch weiter auszubauen, ist Walter Esinger, Geschäftsführer von BEGO Implant Systems, überzeugt. Bereits heute zählt BEGO zu den fünf größten Implantatanbietern in der Türkei. Die neue Niederlassung soll künftig als wichtiger Ausgangspunkt für die Intensivierung der Geschäftstätigkeiten im Kaukasus, in Zentralasien, dem Nahen Osten und Nordafrika dienen. Nach der Gründung von BEGO Implants Systems Iberia S.L. in Spanien im Jahr 2009 ist sie die zweite Vertriebsniederlassung der BEGO Implant Systems im Ausland.
Das Konzept der Natur: Aufstellung nach den Gesetzen des natürlichen Gebisses
Die Bio-Logische-Prothetik (BLP) nach Dr. E. End kann diese ästhetischen und physiologischen Anforderungen erfüllen (Abb. 1). Die BLP hat sich nun über 18 Jahre in der täglichen Praxis bewährt und gewinnt immer mehr Anwender, nicht zuletzt, weil ihr Okklusionskonzept auch für festsitzenden Zahnersatz gilt. Aus dem natürlichen Gebiss kommend, ist sie das Abbild der Natur und hat darüber hinaus universelle Geltung in den mannigfaltigen Kombinationen festsitzend, herausnehmbar oder auch implantatgetragen. Okklusionskonzepte Die nach wie vor von Universitäten, Berufs- und Meisterschulen geforderten dynamischen Okklusionskonzepte, wie Frontzahnführung, Eckzahnführung, Bibalancierung oder Unilateralbalancierung hat die BLP verlassen. Auch die bisherigen statischen Okklusionskonzepte wie maximale Tripodisierung, Long-centric, ABC-Kontakte oder lingualisierte Okklusion wurden verlassen, weil sie künstlich und im Patientenmund nicht zu finden sind. Die BLP orientiert sich am natürlichen, gesunden, physiologisch arbeitenden Gebiss. Die genetisch festgelegte Morphologie der Zähne ist so charakteristisch, wie der Fingerabdruck eines Menschen. Das Konzept der Bio-Logischen-Prothetik verwendet einen Seitenzahn, der das durchschnittliche Abbild natürlicher Zähne wiedergibt.
Karl-Heinz Georgis Bilderwelt: Keine Angst vor großen Tieren
Das Fotofieber hat ihn in der Jugend erfasst und nie mehr losgelassen. Klar, dass er sich zur Konfirmation eine hochwertige Kamera gewünscht hat. Damals wie heute war es ihm wichtig, Geräte und Techniken bis ins kleinste Detail zu beherrschen. Mit diesem Hintergrund avancierte er zum Bordfotograf" bei der Bundesmarine. Geschützführer hatten in 70er Jahren die meiste Feizeit bei der Marine, so Karl-Heinz Georgi, also hatte ich viel Muße zum Fotografieren.
Irgendwann in den 80ern, auf der Farm der Pflegeeltern in Namibia, hat ihn die Liebe zur Naturfotografie gepackt. Wer dort jemals einen Sonnenaufgang beobachtet hat und gesehen hat, wie allmählich die Natur zum Leben erwacht, weiß, was ich meine. Freilich bieten sich auch an der Nordseeküste oder in einem der Moore seiner niedersächsischen Heimat viele stimmungsvolle Motive. Es kann auch mal vorkommen, dass ich einfach eine solche Atmosphäre genieße und darüber das Fotografieren vergesse, räumt er lächelnd ein. Auch das Fernsehen wurde schon auf den Naturfotografen aufmerksam. So begleitete der WDR Karl-Heinz Georgi bei einer Fotoexkursion durch das Redener Geestmoor.
25 Jahre Namibia das bedeutet ein gut gefülltes Bildarchiv, das stetig noch größer wird. 2011 beispielsweise hat er für eine Gästefarm-Gesellschaft den zweitgrößten Cañon, den Fish-River, porträtiert. Seit einigen Jahren arbeitet er an einem Projekt mit namibischen Naturschützern. Darin geht es um den Erhalt des Lebensraumes der Small Five of the Namib Dunes, der Sidewinder-Schlange, des Namaqua-Chamäleons, des Palmato Geckos, der Radspinne - auch Dancing White Lady - und der Düneneidechse sowie weiterer kleiner Tiere, die in den Dünen Namibias leben.
Im Gespräch mit Michaela Flussfisch: Wir sind Partner der Labors
dl: Flussfisch ist ja ein recht traditionelles Unternehmen. Michael Flussfisch gibt es seit 100 Jahren. Haben Sie von Anfang an Produkte für die Dentalbranche entwickelt?
Michaela Flussfisch: Bei Flussfisch gehen Innovation und familiäre Tradition eine erfolgreiche Verbindung ein. Und das schon seit 100 Jahren. Es fing damit an, dass mein Großvater Michael Flussfisch einen Fabrikationsbetrieb für Dentallegierungen und Schmuckgold gründete. Sein Sohn Sylvester, mein Vater, baute es nach dem Zweiten Weltkrieg als Handelsunternehmen wieder auf. Heute umfasst das Angebot der Michael Flussfisch GmbH drei Kernbereiche: zum einen die Herstellung und den Vertrieb von Medizinprodukten wie Dentallegierungen, Galvanobädern, Fräsrohlingen mit Zubehör, CAD/CAM-Frässystemen und 3Shape-Scannern. Zum Anderen den neuen Bereich der Herstellung von zahntechnischen Lasersinter- und CAD/CAST-Gerüsten. Und als dritter Bereich unsere zielgruppenspezifischen Schulungen, Trainings und Workshops in unserem Dentalforum Hamburg sowie seit Neuestem auch in Neumünster in Schleswig-Holstein. Wir sind also in der Herstellung, im Vertrieb und in der Dienstleistung aktiv. Wir sind kein Industrieunternehmen - als inhabergeführtes Familienunternehmen legen wir Wert darauf, Partner der Dentallabors zu sein und individuellen Service zu bieten. Bei unseren Kunden sind wir bekannt für unser "Plus an Service".
dl: Seit 2011 bieten Sie eigene Produkte an, früher waren Sie Vertriebspartner von Wieland. Wie kam es zu dieser Veränderung?
Michaela Flussfisch: Unser Jubiläumsjahr 2011 war für uns gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära mit einer grundsätzlich neuen strategischen Ausrichtung. Wir präsentierten erstmalig unsere eigenen Produkte. Dentallegierungen, Galvanobäder und CAD/CAM-Produkte werden seit Februar 2011 unter dem eigenen Label Flussfisch angeboten. Diese Neuausrichtung war eine Reaktion auf die Entscheidung der Firma Wieland, in ihrer Vertriebspolitik andere Wege zu gehen. Während bei dieser Kooperation unser Aktionsradius auf Norddeutschland begrenzt war, haben wir aus der neu entstandenen Situation das Beste gemacht und bieten nun unsere gesamte Produktpalette bundesweit und sogar im deutschsprachigen Ausland den Dentallaboren an.
dl: Was gab es Neues im Jubiläumsjahr?
Michaela Flussfisch: Wie gesagt, ganz neu ist unsere Produktpalette unter unserem eigenen Label Flussfisch, mit der wir jetzt bundesweit aktiv sind. Wir arbeiten mit namhaften Herstellern wie 3Shape, imes-icore, nt-trading und anderen zusammen und garantieren wie bisher höchste Produktqualität. Neu ist auch unser Produktangebot CAD/CAST - die Verarbeitung von Edelmetalllegierungen auf der Basis digital erstellter Konstruktionen. Dies bringt klare wirtschaftliche Vorteile für das Labor. Neues bieten wir auch im Fortbildungsbereich: Wir veranstalten in dem von uns mit modernster Technik eingerichteten CAD/CAM-Schulungsraum an der Landesberufsschule für Zahntechnik Neumünster seit diesem Jahr auch Fortbildungen und Workshops für Kunden.
Das vollständige Interview lesen Sie in Heft 2/2012.
Georg Schmidtler
Seit August 1995 führt er erfolgreich das Meisterlabor Schmidtler Zahntechnik in Schönthal wobei er seine Arbeitsschwerpunkt in der Herstellung implantatgetragenen Zahnersatzes sowie Kronen- und Brückenversorgungen aus Zirkonoxid-Keramik sieht.
Philipp von der Osten
Sein Aufgabengebiet lag in der klassischen Kronen-, Teleskop- und Brückentechnik. 1998 entschied er sich für die direkte Arbeit am Patienten und wechselte in ein Praxislabor. Hier konzentrierte sich Philipp von der Osten auf die Frontzahnästhetik und Geschiebetechnik. 2001 absolvierte er einen zweijährigen Auslandsaufenthalt in einer Zahnarztpraxis in Italien. Hier lag sein Schwerpunkt in der Implantologie. Seit 2003 arbeitet er nun in einer Zahnarztpraxis mit acht Behandlern in Wiesbaden, wo er das Labor leitet.
Philipp von der Osten ist als Referent im In- und Ausland tätig. 2008 rundete er seinen beruflichen Werdegang mit der bestanden Meisterprüfung in Frankfurt am Main ab. Phillipp von der Osten absolvierte in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Fortbildungen, unter anderem bei Klaus Müterthies, Oliver Brix, Enrico Steger, Luc und Patric Rutten sowie Rainer Janosch.
Giovanni Liberini
Seine praktische Ausbildung absolvierte er im Labor Fermodental von Agostini, Ciuccarelli, Raccichini und Torquati. Seit 1992 ist er Inhaber eines eigenen Labors. Heute leitet er zusammen mit seinem Partner Paolo Silenzi das Labor Odontosmile in Magliano di Tenna (Ascoli Piceno, Marken). Von 2006 bis 2010 gehörte er als Referent zum Scientific Team von Wieland Dental.
Matthias Karl
Sein Forschungs- und Arbeitschwerpunkt ist die Biomechanik implantatgetragener Restaurationen.
Carlo Borromeo
Er nahm an zahlreichen Konferenzen und Schulungen als Zuhörer und Referent an der Seite namhafter Kollegen teil. Von 2004 bis 2005 nahm er an der theoretischen und praktischen Schulung von Roberto Bonfiglioli in dessen Labor teil. Seit 2002 arbeitet Carlo Borromeo als externer Berater im Bereich der Legierungen mit der Firma Ivoclar Vivadent zusammen. Er ist Dozent von Antlo-Formazione. Darüber hinaus hat er zahlreiche Konferenzen durchgeführt und ist Autor zahlreicher Artikel.
Ästhetisch und wirtschaftlich ein Widerspruch?
Eine Herausforderung
Heutzutage erwarten viele Zahnärzte hochästhetische Versorgungen, die für die Patienten keine all zu große finanzielle Belastung darstellen. Der Zahntechniker gerät dadurch jedoch in eine Zwickmühle, besonders bei anspruchsvollen Fällen mit nicht unerheblichem Arbeitseinsatz. Die Kosten für das Erstellen eines individuellen Abutments, wie bei unserem vorgestellten Fall, sind sehr hoch. Unsere sehr lange Erfahrung in der CAD/CAM-Technik versetzt uns jedoch in die Lage, solche Fälle wirtschaftlich zu lösen. Die prothetische Planung für den Oberkiefer war wie folgt vorgesehen: Versorgung von Zahn 11 mit einer vollkeramischen IPS e.max-Krone, von Zahn 21 und 23 mit einer VMK-Krone, von Zahn 22 mit einem Straumann Bone Level-Implantat, einem individuellen Titanabutment mit VMK-Krone. Jeder Zahntechniker kann sich sicherlich gut vorstellen, was diese Aufgabe für ein Labor bedeutet. Die Herausforderung lag in der Kombination von Vollkeramik- und VMK-Krone, dazu eine Implantatversorgung auf 22, bei der die rote Ästhetik ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Für uns kein alltäglicher Fall, wir mussten alle Register in Harmonie und Ästhetik ziehen (Abb. 1 und 2). Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!
Die Hybridprothese, Teil 2
CAD/CAM-gefertigtes Stegprofil
Vor der Konstruktion des Steges wurde die aufgestellte Prothese gescannt und in einen digitalen Datensatz überführt. Durch diese Vorgehensweise erhält man genaue Angaben über die Dimensionierung der Arbeit. Der Konstrukteur kann virtuell durch den zukünftigen Zahnersatz navigieren und sich ein Bild über die Platzverhältnisse machen. Der Steg kann so entsprechend der Ausdehnung des Zahnersatzes konstruiert werden. In den 2-D-Schnitten wird die Positionierung der Stegkonstruktion deutlich (Abb. 27 bis 31).
Da es sich bei einer Stegkonstruktion um ein technisches Bauteil handelt, wird bei der Datenverarbeitung bevorzugt mit einem Flächenformat (Splines) gearbeitet. Dieses Format unterstützt die Herstellung klar definierter, parallel zueinander ausgerichteter Flächen.
Halteelemente
In Absprache mit dem Zahnarzt wurde ein Abstand von 2 mm zwischen Stegprofil und Gingiva festgelegt. Um einen hohen Tragekomfort für die Patientin zu erreichen, sollten Retentionsmatritzen aus Kunststoff als Halteelemente dienen. Die in der Konstruktionssoftware hinterlegten Retentionselemente wurden dementsprechend in die Konstruktion eingefügt. Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!
Ein außergewöhnlicher Fall, Teil 2
Einsetzhilfen
Um keine zusätzlichen Offenzeiten zu forcieren und gleichzeitig Zeit zu sparen, fertigen wir zeitgleich mit der Tertiärkonstruktion auch die notwendigen Einsetzhilfen. Diese werden mit Lichtwachs aufgetragen, ausgehärtet und bereits vorab weitgehend ausgearbeitet. Nach dem Anstiften wird mit einer Speed-Einbettmasse metallfrei ein-
gebettet (Abb. 48), ein größerer Expansionswert verhindert mühevolles Aufpassen. Das Endergebnis nach dem Beschriften schließt Fehler beim definitiven Einsetzen gänzlich aus (Abb. 49).
Tertiärkonstruktion
Soweit die Sekundärkronen auf das Modell reponiert sind (Abb. 50), werden die Randbereiche dünn ausgewachst, die Parallelflächen mit einer dünnen Schicht Wachs gleichmäßig als Platzhalter für die Klebeverbindung überzogen und die übrigen Bereiche entsprechend den Modellgussvorgaben unterlegt. Das Doublieren mit einem Speed-Silikon spart Zeit und bringt trotzdem eine exzellente, detailgetreue Oberfläche (Abb. 51). Mit einer SpeedEinbettmasse kann das Modell in kurzer Zeit entformt und bereits mit dem Modellieren begonnen werden. Die Modellation der Tertiärkonstruktion erfolgt nach den bekannten Regeln der Modellgusstechnik. Bei den Teleskopen sind okklusal jedoch Öffnungen für die spätere Verklebung vorzusehen und zudem zumindest im Bereich der Teleskope, zum besseren Haftverbund, Retentionsperlen aufzubringen (Abb. 52). Auch sind zur sicheren Fixierung der Prothesenzähne, aufgrund der extremen Höhenverhältnisse, vertikale Stabilisierungsstifte in Form von Wachsdrähten anzubringen. Soweit in den Sattelbereichen ausreichend Platzverhältnisse vorhanden sind, können die Lochretentionen aus Stabilitätsgründen noch mit entsprechenden Wachsprofilen verstärkt werden. Das Überbetten erfolgt gleichsam metallfrei mit einer Speed-Einbettmasse (Abb. 53).
Lesen Sie den ganzen Artikel im dental-labor, Ausgabe 1/2012!
3. Implantologiesymposium Unterschleißheim
Schon lange vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung tummelten sich die Teilnehmer im Foyer des Hotels in Unterschleißheim. Bei kühlen Getränken, Kaffee und Gebäck plauderten sie mit Kollegen und informierten sich an den Ständender Dentalfirmen. Vertreten waren die Dental-Firmen Camlog, Straumann, Henry Schein, MeDentUs, Schafflhuber, Medartis, Serag Wiessner, Helmut Zepf, Meisinger, C.Hafner und Solutio, die die Veranstaltungen des Implantatzentrums regelmäßig unterstützten.
Implantologie und Team
Nach der traditionellen Begrüßung durch Dr. Ralf Masur folgte der erste Vortrag, zum Thema Prothetische und zahntechnische Richtlinien für komplexe Implantatversorgungen. PD Dr. Katja Nelson aus Freiburg beschäftigt sich seit zehn Jahren mit sehr extremen implantologischen Fällen. Die meisten der Patienten sind zahnlos. Sie behandelt sehr viele Unfall- und Tumorpatienten. Sie zeigte in ihrem Vortrag, wie man mit Hilfe von Richtlinien erfolgreich zum Ziel kommt. Sie erklärte, dass besonders die rote Ästhetik in der Totalprothetik wichtig ist, da bei den meisten Patienten beim Lachen und Sprechen große Teile der Gingiva, bei manchen auch die Papillen, bis in den Molarenbereich sichtbar sind. In ihren Kriterien kommen demnach an erster Stelle der Zahn, dann die Gingiva und dann die Papille.
Bei festsitzendem Zahnersatz kann man besonders gute Ergebnisse mit rosa Keramik erzielen. Der Patient hat wieder sein natürliches Lächeln, erklärte Dr. Nelson dem Publikum und veranschaulichte ihre Vorgehensweise anhand zahlreicher Patientenbilder und Vorher- Nachher-Beispiele.
Nach der Kaffee-Pause folgten die Referenten Dr. Florian Breuer und Ztm. Peter Schaller mit ihrem Vortrag. Die beiden sind nicht nur bei der gemeinsamen Arbeit ein eingespieltes Team, sondern überzeugten die Zuhörer auch mit ihrem kurzweiligen Vortrag, der passend zu München mit traditionellen Bildern und Klängen aus ihrer bayerischen Heimat begann. Metallfreie Versorgungen auf Implantaten im Vergleich zur Metallkeramik war ihr Thema, Das ultimative Behandlungskonzept: der begeisterte Patient das Motto und Erfolgsrezept für ihre Arbeit. In Unterschleißheim erklärten die beiden ihr Behandlungskonzept anhand von ausführlichen, bildreichen Dokumentationen von verschiedenen Vollkeramik-Versorgungen im Frontzahnbereich. Dabei handelte es sich oftmals um junge Patienten, die einen oder mehrere Zähne durch ein Trauma verloren haben.
Kommunikation ist alles!
Das war die Kernaussage des Vortrags von Kerstin Tamm. Kommunikation beginnt demnach im Praxisteam und hat eine bedeutende Wirkung nach außen. Entsprechend sollte das ganze Team geschult werden, wie es miteinander umgeht und Konflikte vermeidet. Zwischenmenschliche Kommunikation gleicht einem Eisberg, erklärte sie dem Publikum, 80 Prozent verläuft unbewusst bzw. unsichtbar.
Patientenwünsche und Lösungen
Die Gastgeber Dr. Ralf Masur und Jan Märkle vom Implantatzentrum Unterschleißheim zeigten sichere Implantatlösungen bei schwierigsten Ausgangssituationen anhand von Fallbeispielen aus ihrer Praxis. Im Zentrum steht dabei der autologe Knochen. Eigener Knochen hat gegenüber Knochenersatzmaterialien den Vorteil, dass er das Gebiet um Implantate perfekt trainiert, schneller heilt, höhere Sicherheit bietet und für größeren Langzeiterfog sorgt. Der Teamvortrag begeisterte mit vielen Antworten und Lösungsansätzen, anhand von bildreichen dokumentierten Patientenfällen.
Wie jedes Jahr war es wieder eine gelungene Veranstaltung, welche alle Teilnehmer bis zur letzten Minute auskosteten. Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, am Buffet mit Kollegen zu plaudern oder mit den Referenten zu diskutieren.
PC-Workshop für mehr Sicherheit
Gefahr für Internet-Nutzer. Spiegel-Online berichtete ...vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz, das einen jährlichen Schaden von 28 bis 71 Milliarden Dollar und den Verlust von 30.000 bis 70.000 Arbeitsplätzen auf Wirtschaftsspionage zurückführe. Ein Bericht von IBM über die Sicherheitslage (IBM X-Force 2011 Trend & Risk Report) findet die Lage bedrohlich (Year of the security breach). Ein Report von Microsoft schiebt dem Anwender die Schuld in die Schuhe, weil dieser auf etwas Falsches geklickt habe und somit der Rechner infiziert wurde. Die Angriffe richten sich gegen Firmenwebseiten, Netzwerke, private und geschäftliche PCs und zunehmend gegen Mobiltelefone. Wie besorgniserregend die Lage ist, beschreibt auch das Bundeslagebild Cybercrime 2010 des BKA, welches Sie online finden.
Der wahre Grund für diese Bedrohung, die Einzelpersonen, Firmen und Staaten betrifft, wird öffentlich ungern genannt: die massive Verbreitung von Microsoft Windows. Jeder Bauer weiß: Besonders anfällig für Schädlinge ist eine Monokoltur. Genau das liegt hier vor: 90 Prozent aller Rechner laufen unter Windows. Für Angreifer ideal.
Falls man Pech hat, wird der Rechner Teil eines Bot-Netzes, das Spam-E-Mails verschickt, oder man bekommt einen Schädling, der alles mitliest was man schreibt, die Bilder ansieht, die Bankinformationen abfängt, Dateien verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder freigibt usw. zu Hause wie in der Firma. Die übliche Sicherheitssoftware schützt davor nicht. Die Computerzeitschrift c't schrieb: Egal wie man sein System verrammelt, eine Vireninfektion des PC wird trotzdem immer wahrscheinlicher. Antivirenspezialisten bestätigen unter der Hand, dass es eigentlich keine Frage mehr ist, ob ein PC infiziert wird, sondern nur noch wann..
Dazu kommt, dass jährlich tausende Rechner gestohlen, verloren oder liegen gelassen werden, auf denen sich wichtige Informationen befinden, die nicht für die Augen anderer gedacht sind.
Was wollen wir statt dessen?
- Verschlüsselte Daten, so dass niemand außer Ihnen darauf Zugriff hat
- Schutz vor Computerschädlingen, auch wenn ein Laie den Rechner bedient
- Keine Kosten durch Virenscanner
- Keine Verlangsamung des Rechners durch Virenscanner
- Keine Fehlalarme von Virenscannern
- Geringstmögliche Kosten für das alles
Dies erreicht man, indem man auf ein sicheres und weniger verbreitetes Betriebssystem umsteigt. Hier eignet sich Linux sehr gut. Wir hatten bereits früher gelegentlich Linux als sicherere Alternative empfohlen, diesmal gehen wir einen Schritt weiter: Wir helfen beim Installieren. Dazu veranstalten wir Installations-Workshops in unserem Verlag in München. Und das geht so:
- Sie bringen Ihren PC oder Laptop mit.
- Wir halten einen kurzen Vortrag über die Unterschiede zwischen Linux, Mac OS und Windows sowie über Computer-Sicherheit.
- Wir zeigen Ihnen (und helfen dabei), wie Sie Linux auf Ihren Rechnern installieren und die gewünschten Programme kostenlos dazu einrichten. Wir installieren Linux parallel zu Windows, so dass Sie beim Einschalten entscheiden können, womit Sie arbeiten.
- Falls Sie mögen, verschlüsseln wir Ihre Daten so, dass sie niemand außer Ihnen sehen kann
- Wir verzichten auf einen Virenscanner, weil Linux keinen braucht
- Sie fahren wieder nach Hause mit einem Rechner, der schnell arbeitet, eine coole Bedieneroberfläche hat, sehr sicher gegen Angriffe ist und Ihre Dokumente und Bilder niemandem zu sehen gibt
- Sie lernen etwas über Computersicherheit
Details zu Terminen und Anmeldung sowie ein kleines Video finden Sie auf www.vnm-akademie.de
dl-Redaktion intern: Katrin Heinze wird Katrin Lahn
Die gelernte Zahntechnikerin ist nach wie vor zuständig für fachliche Fragen, Online-Nachrichten und Themen rund um die Zahntechnik.
